Podiumsgespräch mit Künstlerin Christine Gallmetzer

IM GESPRÄCH MIT PROF. DR. BERNHARD MAAZ
Als eines der Hauptmotive unserer Ausstellung «Sport und Freizeit» gehört Christine Gallmetzers «Turmspringerin» zugleich zu den meistbewunderten Werken. Mit diesem und anderen Motiven ist die Künstlerin in der Sammlung Würth vertreten. Ihre kraftvollen Turmspringerinnen und Turmspringer sind ein Markenzeichen ihrer Kunst: Figuren wirbeln in strenger Haltung durch die Luft, doch das Woher und Wohin muss man sich selbst erschliessen und imaginieren, was dank der charakteristischen Bekleidung nicht schwerfällt. Und doch bleiben Rätsel. Es dominiert etwas Vages. Der Ausgang des Sekundenfluges, das Eintauchen ins Wasser bleibt uns vorenthalten. Warum?
Ein anderes wichtiges Motiv bei Gallmetzer ist die Gondel; auch sie fungiert als Metapher des Transitorischen. Ist nicht das ganze menschliche Leben eine Aneinanderreihung ungewisser Durchgangsmomente? Goethes Faust sah skeptisch auf den Gedanken «verweile doch, du bist so schön». In Christine Gallmetzers Bildern werden die fixierten Augenblickseindrücke zu Sinnbildern ungewisser Veränderlichkeit.
Im Gespräch mit dem Kunsthistoriker und Generaldirektor a. D. Prof. Dr. Bernhard Maaz gibt die Künstlerin Einblicke in ihre Bildwelten.
Die Ausstellungen im Forum Würth Rorschach sowie das KunstCafé bleiben bis 18.00 Uhr geöffnet.
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Zeit 18.00 Uhr
Eintritt frei
Anmeldung bis 2 Tage vor der Veranstaltung unter www.wuerth-haus-rorschach.ch/podiumsgespraech
