Porträt Reinhold Würth

Unternehmer mit Dynamik und Leidenschaft

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth

Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe

Untrennbar ist die Geschichte der Würth-Gruppe mit dem Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, dem heutigen Stiftungsaufsichtsratsvorsitzenden der Würth-Gruppe, verbunden. Der Aufbau des Familienunternehmens mit heute mehr als 400 Gesellschaften in über 80 Ländern ist eine in der internationalen Unternehmerlandschaft beispielhafte Erfolgsgeschichte: 1945 wurde in Deutschland das Mutterunternehmen des Konzerns, die Adolf Würth GmbH & Co. KG, durch Adolf Würth gegründet. Reinhold Würth begann 1949 mit 14 Jahren in der väterlichen Schraubengrosshandlung eine kaufmännische Lehre. Nach dem frühen Tod des Vaters im Jahr 1954 übernahm der damals 19-Jährige das Unternehmen. Ausgehend von den Aufbaujahren der Nachkriegszeit in Deutschland entwickelte er aus dem damaligen Zweimannbetrieb einen weltweit tätigen Handelskonzern.

2009 feierte die Würth-Gruppe mit Reinhold Würth ein ganz besonderes Ereignis: sein 60-jähriges Arbeitsjubiläum. Mit dem 75. Geburtstag von Reinhold Würth und dem 65-jährigen Bestehen des Unternehmens Würth wurden im Jahr 2010 zwei weitere runde Jubiläen begangen.

Engagiert für die Gesellschaft

In seiner beruflichen Laufbahn hat sich Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth vielfältig sozial und kulturell engagiert. Der passionierte Sammler moderner und zeitgenössischer Kunst fördert seit langen Jahren Projekte im Bereich Kunst und Kultur, Forschung und Wissenschaft sowie Bildung und Erziehung. Um dieses Engagement zu bündeln, gründete er 1987 gemeinsam mit seiner Frau Carmen die Stiftung Würth. Von 1999 bis 2003 leitete er zudem das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe (TH) in Deutschland.

Die von Reinhold Würth aufgebaute Sammlung Würth umfasst derzeit rund 17.000 Kunstwerke. Sie wird in vier Museen in Deutschland sowie in elf Kunstdependancen an den Unternehmenssitzen der internationalen Gesellschaften gezeigt.